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Klaus Zimmermann


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Fakten zum WBO

Der WBO:
Der Verband Baden-Württembergischer Omnibusunternehmer e. V. (WBO) ist ein Berufs und Arbeitgeberverband mit Sitz in Böblingen. Er vertritt als Landesverband des Bundesverbandes Deutscher Omnibusunternehmer (BDO) die Interessen von rund 400 privaten Omnibus-unternehmen in Baden-Württemberg.

Der Verband wurde im Mai 1947 als Verband Württemberg-Badischer Omnibusunternehmer e. V. (WBO) im damaligen Land Württemberg-Baden gegründet. Nachdem 1952 das Bundesland Baden-Württemberg geschaffen wurde, änderte der Verein seinen Namen entsprechend, die Kurzbezeichnung WBO blieb jedoch bestehen.
Als "außerordentliche Mitglieder" finden sich im WBO heute auch öffentliche Verkehrsunternehmen, Verbundorganisationen und Unternehmenszusammenschlüsse, Bushersteller, Zulieferer und Dienstleister sowie Unternehmen und Organisationen der Touristik.
Ziele des WBO:
Der WBO vertritt die gewerbepolitischen Interessen des privaten Omnibusgewerbes. Er arbeitet auf gemeinnütziger Grundlage und verfolgt weder parteipolitische noch religiöse Zwecke. Ziel der Verbandstätigkeit ist die Verbesserung des Images des Verkehrssystems Bus und der Kampf um Chancengleichheit für mittelständische Busunternehmen in nationalen und internationalen Wettbewerb. Vor diesem Hintergrund hält der Verband Kontakt zu Politik, Verwaltung und Wirtschaft, informiert seine Mitglieder über Neuregelungen und veranstaltet regelmäßig Kongresse und Messen.
Verbandsorganisation:
Vorsitzender ist Klaus Sedelmeier (Hartheim), Geschäftsführer Dr. iur. Witgar Weber.
(Stand: Dez. 2011)
Im Umfeld des WBO sind angesiedelt die IGP – Interessengemeinschaft des Personenverkehrsgewerbes in Baden-Württemberg eG (Warenverkauf, Schülerabrechnung, Versicherungen), und Combus - Competence Mensch und Bus GmbH (Fahrerschulungen und Seminare).
Private Busunternehmen in Baden-Württemberg

In Baden-Württemberg setzen 663 private Busbetriebe derzeit insgesamt 5.076 Busse und 7.525 Beschäftigte im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) und Reiseverkehr ein.

Die Busbranche beschäftigt in Baden-Württemberg 18.977 Menschen. Davon sind bei auf Privat-unternehmen einschließlich aller mitarbeitenden Unternehmer und deren Familien über 7.500 Personen beschäftigt. Ein privates Busunternehmen beschäftigt durchschnittlich 11 Mitarbeiter.
Die Größe der Betriebe reicht vom selbst fahrenden Unternehmer mit einem Bus bis hin zu Unternehmen mit 80 Bussen, die eigenverantwortlich Stadt- und Überlandverkehre betreiben. Von insgesamt 7.748 in Baden-Württemberg zugelassen Bussen entfallen auf die Privaten 5.076 Busse.

Hauptvorteil der privaten Unternehmen ist ihre Flexibilität und ihre lokale Verwurzelung. Dadurch können die Privaten den ÖPNV vor Ort besser organisieren, als dies staatliche oder kommunale Unternehmen mit großen, zentral organisierten Verwaltungen können. Beispiele wie die Landkreise Freudenstadt oder Göppingen zeigen, dass mittelständische Omnibusunternehmen zusammen mit den Gebietskörperschaften sehr effiziente, fahrgastfreundliche und kreisweit abgestimmte und integrierte Nahverkehrssysteme organisieren und betreiben können.

Stadtverkehre sind eine weitere Stärke der privaten Omnibusunternehmen. Durch ihre lokale Kompetenz können sie maßgeschneiderte, den Wünschen der Fahrgäste entsprechende Stadtbuskonzepte vorbereiten und umsetzen. Dies gilt für kleine Städte wie Hechingen, Lauffen am Neckar oder Wangen im Allgäu genau so wie für Mittelstädte und Ballungszentren wie Aalen, Tuttlingen, Böblingen/Sindelfingen, Villingen-Schwenningen, Schwäbisch Gmünd oder Ludwigsburg.

Daneben sorgen die privaten Omnibusunternehmen teils auf eigenen Linien, teils in Zusammenarbeit mit den Aufgabenträgern dafür, dass die über 1,25 Mio. Schüler im Land Baden-Württemberg ein sicheres und leistungsfähiges Schulbusangebot erhalten.

Auch für die Wirtschaft und den Arbeitsmarkt sind die privaten Omnibusunternehmer unverzichtbar. Die Busse der Privaten legen pro Jahr mehr als 5 Mio. km auf speziellen Berufsverkehrslinien, um die Arbeitnehmer etlicher mittelgroßer und großer Unternehmen im Land sicher und bequem zu ihren Arbeitsplätzen zu bringen. Allein für Daimler in Sindelfingen rollen tagtäglich 120 Busse von 30 Unternehmen, die über 8.000 Mitarbeiter aus dem östlichen Schwarzwald, von der Alb und aus dem Gäu an die Bänder nach Sindelfingen befördern.