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Fernlinienverkehr

Mit der PBefG-Novelle wurde der Fernlinienverkehr in Deutschland zum 1. Januar 2013 weitgehend liberalisiert. Der Konkurrenzschutz der Bahn wurde damit aufgehoben; es besteht lediglich weiterhin ein Schutz des Öffentlichen Personennahverkehrs, d. h. auf Strecken bis zu 50 km oder einer Reisezeit von bis zu einer Stunde wird nur in nur in Ausnahmefällen ein Fernlinienangebot genehmigt.

Der Fernbusmarkt hat sich seither zu einer umweltfreundlichen, sicheren Verkehrsalternative entwickelt. Das Wachstum stellt allerdings die Infrastruktur vor große Herausforderungen. Vielerorts gibt es nur unzureichend ausgebaute Bustemerminals, geschweige den gut ausgestattete Bushaltestellen. Der Bund sieht hier allerdings die Fernbusunternehmen und Kommunen in der (Finanzierungs)Verantwortung.

Ein weiteres bedeutendes Thema ist die gesetzlich vorgeschriebene Herstellung der Barrierefreiheit im Fernbusverkehr. Bereits ab 1. Januar 2016 sollen neu zugelassene Fahrzeuge über zwei Stellplätze für Rollstuhlnutzer verfügen, ab 1. Januar 2020 gilt das für alle Fahrzeuge. Neben der Bereitstellung einer entsprechenden Infrastruktur sind viele Fragen, wie die Sicherung der Rollstuhlnutzer, Haftung bei einem Unfall, notwendige Hilfeleistung, etc. sind aber bislang ungeklärt.   


bdo/VDV Broschüre Fahrgastrechte

Hier finden Sie die Broschüre als pdf-Download, Stand: Dezember 2014 | mehr